Mal meine Worte zu dem Mist, aber nur wenige.

Ich freue mich das ihr mich nochimmer lest,

die derzeitige Situation lässt vermutlich niemanden kalt. Entweder ist man selbst direkt betroffen oder man geht die Gefahr ein andere zu Gefährden. Beides ist nicht wirklich schön.

Wr haben uns in letzter Zeit öfters mit Freunden Online geroffen, haben eine Skype-Kneipe eröffnet und machen da ab und an einen gemütlichen Umtrunk.

Die grandiose Namensgebung für den "Skype Besprechungsraum" .. *FischSuchtKneipe* .. ist noch nicht abgeschlossen. Neue Vorschläge sind willkommen!

Jetzt zu der eigentliche Sache. Die Situation in Spanien und auf den Pilgerwegen ist ziemlich ungewiss, die Herbergen sind geschlossen, die sind natürlich auf Geld angewiesen und niemand weiss bisher wie gut oder schlecht es ihnen gehen wird wenn der Shutdown in Spanien aufgehoben wird. Ich vermute hier einfach das ein paar davon den Bach runter gehen, es bleibt also spannend.

Zwischenzeitig wollte ich ja im Mai gehen, was ich sicher vergessen kann, jetzt ist wieder der September angepeilt, wobei ich auch den nicht festnageln werde. Es ist und bleibt auch noch länger eine sehr dynamische Situation.

Dazu muss ich den Weg einmal unterbrechen. Ich werde also 2x3 oder 2x3,5 Wochen gehen da ich leider alle 4 Wochen zur Imuntherapie muss.

Diese Planung,: "Therapie, kurze Erholung, Flug, Bus an den Start, pilgern, Bus zum Flughafen, Flug, Therapie, kurze Erholung, Flug, pilgern, sich freuen, Bus zum Flughafen, Flug, Therapie" muss man erst einmal auf die Reihe bekommen. Das nimmt auch noch Zeit in Anspruch.

Wenn ihr ein paar meiner anderen Probleme haben möchtet: Ich bin jetzt bald so lange krank dass die Krankenkasse mich losweden kann und will, die würden mich dann an das Arbeitsamt abgeben. Das ist natürlich besonders toll, da ich ja theoretisch mit der Wiedereingliederung schon angefangen hatte, aber aufgrund der Corona Scheisse (sorry) halt abgebrochen habe. Ich möchte hier Bernd das Brot zitieren: *GNAMPF*

Zusätzlich kam seitens der Krankenkasse die Idee auf mich an die Rentenkasse zu geben, mit einer (Teil-)Erwerbsminderungsrente. (Ist es deren Aufgabe alles zu probieren um Kosten zu denken? Ab und zu hat man das Gefühl Krankenkassen würden lieber wie Pferdedoktoren handeln "Oh, Bein gebrochen? *Durchladegeräusch einer Flinte* *BÄMM* "Aaah, Zahnersatz, ja, da haben wir dieses Modell .. *Durchladegeräusch einer Flinte* *BÄMM* ... usw.)

(Liebe Pferdedoktoren, ich weiss das ihr so nicht behandelt sondern alles für das Tier tut)

Ein Leitspruch der Krankenkassen: "Ein abgewiesener Fall oder Anpruch ist der Grundsatz für einen guten Tag".

Okay, zurück zur (Teil-)Erwerbsunfähigkeitsrente. Soweit die Theorie ganz nett ist und meine Leistungsfähigkeit auch dazu tendiert so hat dieses System doch ein ganz blödes Probem. Es kämen in einer vollen Erwerbsunfähigkeit bei mir ca. 1100€ zusammen. Bitte, wie soll ich von 1100€ leben? (Ist das der Brutto oder der Nettobetrag der auf dem Rentenbescheid steht?). Ein Zuverdienst ist möglich, natürlich in der Teil- aber auch in der vollen Erwerbsunfähigkeit. Aaaaaaaaahhhh.. ich hasse komplizierte Verfahren und alles und niemand kennt sich aus und Fragen würden mir von Leuten beantwortet denen ich eh nicht traue (Krankenkasse zu Beispiel). Aber zur Zeit beantwortet die niemand weil niemand raus fährt und ... Aaaahrg.

Um Otto Walkes zu zitieren:

"Ich hatte gleich drei Probleme. Kein Job, kein Geld, keine Ahnung wie es weitergehen soll."

 

Damit entlasse ich euch in diesen sonnigen Tag, wir sehen uns bald wieder!

 

Euer .. Robin

 

P.S.: Ein b isschen wiederhole ich mich, ich weiss, aber es sind halt die derzeitigen Planungen und Stand der Dinge, da hänge ich fest, deswegen müsst ihr damit leben :P

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